Wahrscheinlich möchte sich jeder morgens frisch und voller Energie fühlen. Doch die Realität sieht oft anders aus: Viele von uns wachen müde, wie gerädert und schlecht gelaunt auf. Haben Sie das Gefühl, dass Sie nur der Morgenkaffee retten kann, ohne den Sie kaum die Augen aufbekommen? Ändern Sie Ihre Strategie und probieren Sie 5 bewährte Tipps aus, mit denen Sie die Qualität Ihres Schlafs verbessern. Die meisten davon können Sie sofort ausprobieren.
1. Schaffen Sie sich ein Abendritual
Wenn Sie den ganzen Tag im Hamsterrad stecken und abends genauso gestresst ins Bett fallen, ist es Zeit, über eine Veränderung nachzudenken. Es genügt eine einfache Tätigkeit, die Ihnen Freude macht und Sie in kurzer Zeit beruhigt. Lesen Sie, meditieren Sie, machen Sie eine sanfte Übung, die sich für den Abend eignet. Sprechen Sie mit einem Menschen, der Ihnen am Herzen liegt, oder gönnen Sie sich ein heißes Bad.
2. Beruhigende Kräuter
Es gibt viele Möglichkeiten, unseren Körper und Geist nach einem anstrengenden Tag zu beruhigen. Zünden Sie eine Kerze an oder versuchen Sie es mit einer Aromatherapie mit Ihrem Lieblingsduft. Geeignet sind zum Beispiel Lavendel und Kamille. Auch das Trinken von Kräutertee ist entspannend. Neben Lavendel und Kamille sind auch Melisse, Baldrian und Minze bewährte Helfer.
3. Abendliches Ausatmen auch für den Körper
Unser Organismus muss am Abend zur Ruhe kommen. Es wird daher empfohlen, die letzte Mahlzeit des Tages mindestens 2 Stunden vor dem Schlafengehen zu essen. In dieser Zeit sollte unser Verdauungstrakt die Nahrung verarbeiten und sich auf die Ruhe vorbereiten können. Die letzte Tasse Kaffee oder grünen Tee sollten Sie sich wegen des Koffeins 4 bis 5 Stunden vor dem Schlafengehen gönnen. Und zumindest in der letzten Stunde sollten Sie auf das Rauchen verzichten und Fernseher, Laptop oder Handy ausschalten. Das blaue Licht, das sie ausstrahlen, verringert nämlich die Produktion des Schlafhormons Melatonin.
4. Je nach Jahreszeit
Jetzt nehmen wir die Wahl der passenden Bettdecke unter die Lupe. Sie sollte der Jahreszeit, also dem Raumklima, entsprechen. Im Sommer genügt Ihnen eine leichte, atmungsaktive Bettdecke, in tropischen Nächten auch nur ein Baumwolllaken; im Winter kuscheln Sie sich in eine dickere Bettdecke mit wärmender Füllung. Wählen Sie ein antiallergisches Kissen mit passender Füllung und Festigkeit. Wenn Sie Probleme mit der Wirbelsäule haben, entscheiden Sie sich für ein spezielles orthopädisches Kissen. Und nicht zu vergessen die Bettwäsche – sie sollte aus natürlichen und atmungsaktiven Materialien sein.
5. Die richtig gewählte, hochwertige Matratze
Ihre Matratze begleitet Sie etwa ein Drittel Ihres Lebens. Und die übrigen zwei Drittel, in denen Sie wach sind, hängen stark davon ab, wie gut Sie sich nachts erholt haben. Mit einer richtig gewählten Matratze, die Ihren Bedürfnissen entspricht, fühlen Sie sich wie auf Wolken. Die wichtigsten Eigenschaften sind der Härtegrad der Matratze und die Materialien, aus denen sie besteht. Wenn Ihnen morgens der Rücken wehtut oder Sie sich wie gerädert fühlen, ist es wohl Zeit, sich nach einer neuen, hochwertigen Matratze umzusehen. Dasselbe gilt, wenn Ihre aktuelle Matratze schon ´´ausgedient´´ hat. Die Lebensdauer einer Matratze hängt vom Matratzentyp ab, davon, wie intensiv Sie sie nutzen und wie Sie sie pflegen. Allgemein wird empfohlen, die Matratze nach 5 bis 8 Jahren durch eine neue zu ersetzen.
Wir hoffen, wir konnten Sie auf dem Weg zu gesünderem und besserem Schlaf inspirieren und Sie probieren einige unserer Empfehlungen aus. Wenn Sie eigene Tricks und Tipps haben, wie man richtig ausschläft, teilen Sie sie uns in einem Kommentar unter diesem Artikel mit.
Und zum Schluss haben wir noch ein Zitat zum Nachdenken vom griechischen Philosophen Heraklit für Sie: „Die Wachenden haben eine gemeinsame Welt, im Schlaf aber wendet sich jeder seiner eigenen zu.“
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